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16.12.2006 - Westfalenpost

Kreis Soest. Eine rasante Entwicklung: Erst Ende der 90-er Jahre wurde Nordic Walking als Sportart in Finnland vorgestellt. Ein paar Jahre später ist die rhythmische Ausdauersportart im Einklang mit schnellem Gehen und zwei Stöcken auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Ein Trend, dem sich auch der Silvesterlauf von Werl nach Soest nicht verschlossen hat. Daher verwundern die Zahlen, die Hermann Stoltefaut von der DAK Soest gestern vorstellte, nicht. 299 Nordic Walker haben sich für den Silvesterlauf bislang angemeldet. "Das sind 30 Prozent mehr als zum selben Zeitraum im vergangenen Jahr." Die DAK stiftet der größten Gruppe von Walkern und Nordic-Walkern wieder einen Pokal. Die Anmeldezahlen könnten noch deutlich in die Höhe gehen. "Wenn wir am 31. Dezember erneut so ein tolles Wetter wie heute haben, bin ich sehr zuversichtlich", sagt Hauptorganisator Ingo Schaffranka. Dann könnte insgesamt - Volkswanderer, Kinderläufe, Inline-Skater, Nordic Walker und Walker mit einbezogen - die 9000-er Marke geknackt werden. Auch die Tendenz bei der Teilnehmerzahl der Walker zeigt nach oben. 197 angemeldete Walker bedeuten 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Aus der Silvesterlauf-Kuriositätenkiste konnte Ingo Schaffranka ebenfalls noch etwas präsentieren: Mit der Startnummer 1586 geht Alexander Hurst an den Start. Er fliegt aus Georgia-Beach nach Deutschland, um das einmalige Flair des WP-Silvesterlaufes mitzuerleben. "Das ist der auswärtigste Teilnehmer, den wir je beim Silvesterlauf hatten", sagt Schaffranka. Dass sich die 15 Kilometer lange Laufveranstaltung auch bundesweit einen Namen gemacht hat, zeigt eine 30-köpfige Vereinstruppe aus Hamburg, die mit dem Bus anreist.
Von Alexander Bange 
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